Deutschlandticket kostet 2027 monatlich 66,80 Euro

Ein moderner ICE der Deutschen Bahn steht an einem Bahnsteig in einem Bahnhof.

Ab 1. Januar 2027 kostet das Deutschlandticket 66,80 Euro im Monat – 3,80 Euro mehr als 2026. Die Länder haben den Preis nach dem im Frühjahr beschlossenen Kostenindex festgelegt. Pendlerinnen und Pendler sollten prüfen, ob sich ihr Abo automatisch anpasst und ob ihr Arbeitgeber oder Verkehrsverbund ein günstigeres Zusatzangebot bietet.

Der Preis für 2027 steht fest

Seit Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro monatlich. Am 30. September 2026 teilte das Bayerische Verkehrsministerium mit, dass der Preis zum Jahreswechsel auf 66,80 Euro steigt. Grundlage ist ein Index, der Personal-, Energie- und allgemeine Kosten berücksichtigt. Die Berechnung erfolgte durch die D-Tix GmbH & Co. KG.

Die Länder hatten den Index im März 2026 bei der Verkehrsministerkonferenz beschlossen. Das Bundesverkehrsministerium nahm an der späteren Koordinierungsrunde als Gast teil. Für Fahrgäste bedeutet der neue Preis bei zwölf Monaten Nutzung 45,60 Euro zusätzliche Kosten im Jahr gegenüber dem Preis von 2026.

Wo das Deutschlandticket gilt – und wo nicht

Das personalisierte Abonnement gilt bundesweit im öffentlichen Nahverkehr und im Schienenpersonennahverkehr der teilnehmenden Verkehrsunternehmen und Verbünde. Dazu gehören in der Regel Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge wie RB und RE, jeweils in der zweiten Klasse.

Deutschlandticket kostet 2027 monatlich 66,80 Euro

Im Fernverkehr gilt das Ticket grundsätzlich nicht. Für ICE-, IC- und EC-Züge sowie FlixTrain ist ein separates Ticket nötig. Auch touristische oder historische Verkehrsmittel sind in der Regel ausgeschlossen. Für einzelne Strecken kann es regionale Ausnahmen geben; maßgeblich sind die Tarifbedingungen und die Verbindungsauskunft des jeweiligen Anbieters.

Das Abo ist nicht übertragbar und monatlich kündbar. Laut Deutscher Bahn muss die Kündigung bis zum 10. eines Monats erfolgen, damit das Abonnement zum Monatsende endet; bei späterer Kündigung läuft es bis zum Ende des Folgemonats weiter. Die konkreten Bedingungen können je nach Verkaufsanbieter zu prüfen sein.

Was Pendler vor dem Jahreswechsel prüfen sollten

  • Im Kundenkonto nachsehen, ob der Anbieter den Monatsbetrag für 2027 automatisch anpasst und wann die Abbuchung erfolgt.
  • Beim Arbeitgeber nach einem Deutschlandticket Jobticket fragen. Die für 2027 ausgewiesenen Preise und Zuschüsse unterscheiden sich vom regulären Ticket.
  • Beim Verkehrsverbund nach regionalen Vergünstigungen für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler oder Sozialticket-Berechtigte suchen.
  • Für Fahrten mit Fernverkehrszügen ein zusätzliches Ticket buchen und regionale Ausnahmen vor der Reise in der Verbindungsauskunft prüfen.

Für ein reguläres Abo steigt der Monatsbetrag damit zum Jahresbeginn um 3,80 Euro. Ob ein Verbund oder Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Angebot ab. Die Bundesregierung verweist für lokale Ermäßigungen auf die Verkehrsunternehmen und Verbünde vor Ort.

Quelle: Bundesregierung

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