Margit Palme in Aachen: 43 Aquatinten in zwei Teilen: what residents need to know

Besucher betrachten eine Kunstausstellung mit gerahmten Werken in einer weitläufigen Galerie in Deutschland.

Selbstbewusste Frauenfiguren, präzise Linien und wenige Farben prägen die Druckgrafiken von Margit Palme. Das Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen zeigt unter dem Titel „Margit Palme. Neuzugänge“ insgesamt 43 Aquatinten aus zwei Schenkungen. Von September bis November stehen Körperideale, Tierdarstellungen und das Großstadtleben im Mittelpunkt. Ab Dezember folgt ein zweiter Teil über Mode, Stoffe, Zwänge und Masken. Wer sich für Druckgrafik oder für die Darstellung von Frauen in der Kunst interessiert, kann seinen Besuch damit nach dem thematischen Schwerpunkt planen.

Für die Besuchsplanung: Der Ausstellungstext des Ludwig Forums nennt das Haus in Aachen als Veranstaltungsort, aber keine genauen Tagesdaten, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Buchungsmöglichkeiten oder Angaben zu Anreise und Barrierefreiheit. Diese Details sollten Interessierte vor dem Besuch direkt beim Ludwig Forum prüfen.

Wie die 43 Arbeiten nach Aachen kamen

Palme (1939–2025) übergab dem Ludwig Forum 2023 anlässlich einer Ausstellung zunächst 20 Grafiken. Ihre Tochter Iris Barbara Kubowsky ergänzte die Schenkung 2026 um 23 weitere Arbeiten. Die Aquatinten des nun präsentierten Konvoluts entstanden zwischen 1971 und 2025. Die Ausstellung zeigt damit Werke aus einem langen Zeitraum, ohne dass die beiden Teile nach Entstehungsjahren gegliedert wären: Entscheidend für den Wechsel im Dezember sind die Themen. Kuratiert wird die Präsentation von Mailin Haberland.

Die österreichische Malerin und Grafikerin besuchte zunächst die Modeschule Wien-Hetzendorf und studierte anschließend Grafik und Lithografie in Linz und Salzburg. Seit den späten 1950er Jahren widmete sie sich laut Ludwig Forum fast ausschließlich der Aquatinta, einer Radiertechnik. Auch die Darstellung von Frauen blieb ein Schwerpunkt. In verschiedenen Werkzyklen griff Palme Projektionen auf Frauenkörper auf, drehte sie um und spielte mit ihnen. Zum Spektrum ihrer Themen gehören außerdem Sport, Freizeit und das Alleinsein.

Margit Palme in Aachen: 43 Aquatinten in zwei Teilen: what residents need to know

Warum sich der Blick ab Dezember verändert

Im ersten Teil von September bis November richtet sich die Auswahl auf Körperideale, Tiere und das Leben in der Großstadt. Der ab Dezember angekündigte zweite Teil lenkt den Blick auf Kleidung und Stoffe sowie auf Zwänge und Masken. Für Besucherinnen und Besucher, die beide Schwerpunkte sehen möchten, sind deshalb zwei Besuche zu unterschiedlichen Zeiten sinnvoll; der Ausstellungstext nennt jedoch keinen genauen Tag für den Wechsel.

Hinzu kommt Palmes Verhältnis zur Pop Art. Nach Angaben des Ludwig Forums näherte sich die Farbigkeit ihrer Arbeiten ab den späten 1960er Jahren der damals aufkommenden Ästhetik dieser Kunstrichtung an. Das Haus ordnet die Schenkung auch als weibliche Position ein, die ein häufig männlich und US-amerikanisch geprägtes Verständnis von Pop Art erweitert. Wer diese Perspektive anhand unterschiedlicher Themen verfolgen möchte, kann die erste Auswahl bis November und die zweite ab Dezember einplanen.

Quelle: Ludwig Forum Aachen – Ausstellungen

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Kulturredaktion

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